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La-Alhambra-Andalusien

Andalusien

Einige Informationen über Andalusien

Zwischen dem Atlantik und Mittelmeer liegt die größte autonome Gemeinschaft Spaniens: Andalusien. Mit vielen Kilometern Küstenlinie an der ‚Costa del Sol‘ und an der ‚Costa de la Luz‘ zählt Andalusien zu den Haupt-Touristengebieten in Europa. Ganzjährig sommerliche Temperaturen machen dabei Andalusien auch in den Wintermonaten attraktiv. Neben der Hauptstadt Sevilla zählen einige bedeutende Städte wie Granada, Córdoba, Cádiz und Ronda zu den Besuchsmagneten und bieten vielfältige kulturelle Veranstaltungen sowie natürlich unendlich viele Sehenswürdigkeiten.
Zu erwähnen ist außerdem die ‚Sierra Nevada‘, welche nach den Alpen das zweithöchste Gebirge in Europa bilden und mit vielen Pisten-Kilometern das größte Skigebiet Spaniens ist.

Land und Leute – Das maurische Erbe oder die Illusion „Wo sind denn jetzt die Mauren?“

Feria-Tarifa-2012-002Andalusien war immer ein armes Agrarland, welches landwirtschaftlich genutzt wurde. Heute hat Andalusien eine überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit. Zwar kamen durch den Tourismus und den Bau-Boom neue Perspektiven in diesen Landstrich, doch trotz alledem ist das Leben hart, und man bewundert immer die Freundlichkeit der Menschen, welche mit ihrer sonnigen Lebenseinstellung das Leben sehr gelassen sehen.

Zugegeben waren die Mauren viele Jahrhunderte auf der iberischen Halbinsel und hinterließen auch bis in die heutige Zeit einige Spuren. Beim ‚Bollwerk Alhambra‘ angefangen bis hin zu vereinzelten Bögen in irgendwelchen Hutzeldörfern. Jedoch spielt in Spanien das maurische Erbe nur eine untergeordnete Rolle, wenn überhaupt. Denn realistisch betrachtet spielen die Mauren seit der Reconquista, der christlichen Rückeroberung 1492, keine Rolle mehr. Spanien und insbesondere Andalusien sind seit damals bis heute erzkatholisch und pflegen ihre religiösen Riten wie nirgendwo anders auf der Welt.

Feria-Tarifa-2012-004Das ständige Hochhalten des maurischen Erbes scheint eine Illusion oder Wunschvorstellung des Mitteleuropäischen Bildungsbürgertums zu sein, welches schon fast zwanghafte Formen angenommen hat. Ständig werden dabei Dinge vermischt, die seit Jahrhunderten nicht mehr existieren, und worüber hinaus es keinerlei Schnittstellen mehr gibt. Sei es kulinarisch, sprachlich oder kulturell. Nichts, nada.
Den meisten Spaniern ist das maurische Erbe sowieso ziemlich egal. In diesem Punkt zählt nur das historische Datum 1492, denn zu dieser Zeit wurden die Mauren mit dem Fall von Granada endgültig aus Andalusien vertrieben. Sie kamen auch nie wieder nach Andalusien hinein, obwohl die arabische Welt durchaus bis heute Ansprüche an Andalusien geltend macht.
Heute wird vieles an andalusischer Kultur leichtfertig mit dem mauríschen Pinsel übermalt und damit seiner Wichtigkeit beraubt. Selbst dem Flamenco dichtet man ständig maurische Einflüsse an, wobei der Flamenco nun wirklich nichts mit dem arabischen Gedudel gemeinsam hat. Wäre das maurische Erbe wirklich „so wichtig“ gewesen, dann gäbe es in Andalusien auch keine Pata Negra (= schwarze Schweine). Denn Mauren aßen keine Schweine.

Die Corrida | Der Stierkampf

In Andalusien gehört der Stierkampf noch zum Leben, auch wenn das allgemeine Interesse mittlerweile nachgelassen hat. Natürlich findet auch hier eine Diskussion über das ‚Für und Wider‘ statt, aber es wird viel sachlicher als in Deutschland diskutiert. Tatsächlich ist der Stierkampf aber auch eine rein spanische Angelegenheit.

Wichtige Städte in Andalusien

Sevilla hat als Hauptstadt Andalusiens den größten, historisch noch erhaltenen Innenstadtkern Europas zu bieten und fasziniert mit der Lebendigkeit am Fluss ‚Rio Guadalquivir‘.  Sevilla ist nachgewiesen die heißeste Stadt Europas, weil es in einem Tal liegt und sich so im Sommer die Hitze dort besonders staut. Temperaturen weit über 40° sind dort im Sommer keine Seltenheit und verlegen das Leben in die Nacht. Kaum vorstellbar, das nachts die Temperaturen immer noch bei über 30° liegen.
Granada liegt im Landesinneren Andalusiens und bietet gerade im Winter mit der Kulisse der verschneitet ‚Sierra Nevada‘ ein besonders schönes Bild. Mittelpunkt der Stadt ist die weltbekannte ‚Alhambra‘, welche als maurische Festungsanlage über der Stadt thront.

Cádiz, das Silbertässchen

Cádiz als älteste Stadt Europas und mit der ältesten Spanischen Universität ist immer einen Ausflug wert. Die Insel-Lage im Atlantik ist sehr schön und einzigartig.
Die imposante Altstadt lädt zum ausgiebigen Bummeln ein und verwöhnt den Besucher mit unzähligen, typischen ‚Plazuletas‘, kleinen Plätzen. Die Cafés und Bars sind freundlich und laden zum Pause machen ein.

Cádiz ist über die Grenzen Spaniens hinaus für seinen Karneval bekannt, welcher sicher zu den wichtigsten der Welt gehört. Selbst Franco konnte den andalusischen Karneval nicht verbieten. Dass dort an Karneval eine ausgelassene und krasse Party steigt, ist in ganz Spanien bekannt und zieht dementsprechend feier-gelauntes Volk an.

Beeindruckend ist die ‚Camera Obscura‘ im Turm „Torre Tavira“. Hier ist Physik nicht so langweilig wie in der Schule, echt abgefahren – unbedingt besuchen!

Vejer de la Frontera

Vejer-de-la-Frontera30 – 40 Minuten von Tarifa entfernt liegt Vejer auf einem Berg und zählt wirklich zu den schönsten und fotogensten Orten in Andalusien. Unzählige Details und partielle Farbtupfer lassen jedes Fotografen Herz in diesem ausnahmslos weiß getünchtem Dorf höher schlagen.
Dabei halten sich große Besucherströme angenehm in Grenzen. Das japanische Blitzlichtgewitter bleibt hier jedenfalls aus. Sehr schön.
Vejer muss man einfach besuchen. Sehr gut zu finden ist der Moscatel „Oro Viejo“ von Gallardo. Den gibt es in dem ersten Lebensmittelladen nach den Parkplätzen am Ortseingang.

Bolonia, einer der schönsten Strände Europas

Strand-Bar-Boloniaist die nächste Bucht, ca. 15 km von Tarifa Richtung Cadiz entfernt. Dort ist es sehr ruhig und romantisch; außerhalb der Saison wirkt es sehr verlassen. In Bolonia gibt es viele schöne Strandbars, die ‚Chiringuitos‘, und auch ein paar kleinere Restaurants. Zum Baden ist es traumhaft, da kein Steinchen das Badevergnügen trübt und der Mensch fast immer alleine ist.
Die alte, römische Siedlung ‚Baelo Claudia‘ ist hier zu begehen und  zu betrachten mit allem was so dazugehört: Amphitheater, Bäder, Villen und Unterkünften. Ausweis mitbringen, denn für EU-Bürger ist der Eintritt frei! Für die drei Japaner und zwei Afrikaner die schätzungsweise im Jahr vorbeikommen kostet der Eintritt dann 1€ (manches braucht man wirklich nicht verstehen).

Ronda

Stierkampf-in-RondaDurch Hemingway erlangte Ronda Weltruhm, und das Genie Orsen Wells ist an der Mauer der Stierkampfarena begraben.
Ronda zog schon immer außergewöhnliches Volk in seinen Bann.
Die Regeln des modernen Stierkampfs wurden in Ronda niedergeschrieben und damit für ganz Spanien festgelegt. Hier steht die erste pompöse  Stierkampfarena Spaniens, bei der sich ein Besuch lohnt. Egal, wie man zum Stierkampf steht, geht es doch um einen großen  Bestandteil der spanischen Kultur, welcher auch in diesem Jahrtausend nicht wegzudenken ist, und seine Berechtigung hat.
Vielleicht ist es letztendlich die steinerne Brücke, welche Ronda so sehenswert und attraktiv macht.
Auf dem Weg nach Ronda begegnen man unzähligen Bussen mit Touristen, die von der ‚Costa del Sol‘ nach Ronda gekarrt werden. Insofern ist Ronda sehr touristisch und immer sehr besucht.

Sevilla, die andalusische Hauptstadt

Sevilla-AndalusienMit dem größten zusammenhängenden, antiken Altstadtkern in Europa hat Sevilla einen besonderen Charme. Als drittgrößte Metropole Spaniens ist Sevilla die ‚Capital‘ (= Hauptstadt) Andalusiens.
Dass Sevilla 300 Jahre lang die wichtigste Stadt aufgrund des Handels mit der Neuen Welt war, sieht man der Stadt überall an den kostspieligen Bauwerken an. Es ist ja bekannt, worauf damals der spanische Reichtum beruhte. Man mag gar nicht dran denken, wie viele mit Gold beladene Schiffe noch auf dem Grund des Atlantiks liegen.
In Sevilla steht die größte gotische Kathedrale der Welt, über welcher die Giraltar weithin sichtbar ist. Hier ist auch der Entdecker Amerikas, Christoph Kolumbus, begraben.
Sevilla ist aber auch eine der heißesten Städte Europas, weil es in einem Tal liegt. Die sommerlichen Temperaturen sind unvorstellbar, und das Thermometer steht wochenlang auf über 40°. Selbst nachts kühlt es nur unmerklich ab.
Das Leben liegt in den Sommerwochen still, und es ist nicht einmal möglich, den Hund auszuführen, da er sich auf dem Asphalt die Pfoten verbrennen würde.
Trotz alledem pulsiert in Sevilla das Leben und macht die Stadt zu einem touristischen Magnet.

Granada & die Sierra Nevada

Alhambra-GranadaGranada ist vor allen Dingen wegen seiner ‚Alhambra‘ weltbekannt. Keine maurische Festung ist besser erhalten als die ‚Alhambra‘ in Granada. Über der Stadt thronend ist sie mitunter das meist besuchte Bauwerk in Europa. Unendlich viele Touristen aus aller Welt besuchen jährlich die Alhambra, um in dieser gigantischen Anlage herum zu schlendern. Granada selbst ist aufgrund seiner Universität eine eher von jüngeren Menschen geprägte Stadt, welche voller Lebensfreude und Toleranz ist.

Mit nur einer Stunde Fahrt ist man dann auch gleich in der ‚Sierra Nevada‘, dem einzigen Skigebiet in Andalusien. Mit über 3.500 Metern ist die ‚Sierra Nevada‘ nach den Alpen das zweithöchste Gebirge in Europa.
Die ‚Sierra‘ ist für das Skifahren im Winter bestens präpariert, und fehlt es an Schnee, dann werden nachts die Schneekanonen angeworfen.

Gibraltar, der Felsen

Gibraltar-AndalusienDer weltbekannte Affenfels liegt gegenüber der andalusischen Stadt Algeciras und ist englisches Hoheitsgebiet. Seit 400 Jahren verteidigen die Engländer diesen prägnanten Felsen am Eingang des Mittelmeers, welcher letztendlich militärisch von großer Bedeutung ist. Wer in Gibraltar herrscht, kontrolliert das Mittelmeer.
Dass sich die Spanier und Engländer seit Jahrhunderten um diesen Felsen streiten, bemerkt auch der Besucher in Gibraltar. So steht dort eine Kanone neben der anderen. Im Grunde genommen ist der ganze Felsen von Gibraltar eine einzige Befestigung und ein militärischer Stützpunkt. Die britische Marine ist hier bis heute stationiert. Gibraltar ist aber auch ein Steuerparadies. Das gilt für kleine ebenso wie für große Geld-Beträge. So besitzt Gibraltar derart viele Briefkasten-Firmen wie Einwohnerzahl. Zigaretten und Alkohol sind auf Gibraltar steuerfrei, was immer nervige Grenzkontrollen nach sich zieht.

Gibraltar hat einen der abenteuerlichsten Flugplätze der Welt. Die Landebahn liegt zu zwei Dritteln im Meer, und somit ist Gibraltar nur durch das Überqueren der Landebahn zu erreichen. Der Straßenverkehr nach Gibraltar wird tatsächlich über die Landebahn mit einer Ampel geregelt.

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